Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse – Lecker & Einfach!
Teriyaki Tempeh ist bei mir so ein typisches Feierabend Essen, wenn ich Hunger habe, aber keine Lust auf großes Küchenchaos. Du kennst das vielleicht: Der Tag war lang, der Kopf ist voll, und trotzdem willst du was Warmes, das nach richtigem Essen schmeckt. Genau dann mache ich Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse, weil es in kurzer Zeit fertig ist und immer ein bisschen nach Lieblings Asia Restaurant schmeckt, nur eben zuhause. Und falls du dich schon mal gefragt hast, wie Tempeh eigentlich entsteht, schau mal hier rein, das ist super spannend und erklärt es total verständlich: Tempeh fermentieren zuhause Anleitung mit Sojabohnen und Starter. Das Rezept heute ist unkompliziert, macht satt und ist perfekt zum Vorbereiten.
Zutaten für Tempeh Teriyaki
Ich halte es gern simpel, aber nicht langweilig. Für Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse brauchst du keine exotischen Sachen, vieles hast du wahrscheinlich sowieso da. Beim Gemüse gilt: nimm, was weg muss. Ich schreibe dir meine Lieblingskombi auf, und dann kannst du easy tauschen.
- 200 bis 250 g Tempeh (natur oder leicht vorgegart)
- 1 rote Paprika
- 1 kleine Zucchini
- 2 Handvoll Brokkoli (frisch oder TK)
- 2 bis 3 Frühlingszwiebeln
- 1 kleine Karotte (optional, aber gibt Crunch)
- 1 bis 2 EL neutrales Öl
Für die schnelle Teriyaki Sauce (mein Shortcut, schmeckt aber richtig gut):
- 4 EL Sojasauce
- 2 EL Ahornsirup oder brauner Zucker
- 1 EL Reisessig oder Limettensaft
- 1 TL Sesamöl (optional, aber macht es runder)
- 1 Knoblauchzehe, fein gerieben oder gehackt
- 1 TL Ingwer, fein gerieben (oder aus der Tube)
- 1 TL Speisestärke + 2 EL Wasser (nur wenn du es dicklicher willst)
Wenn du Tempeh noch nicht so oft gegessen hast, lohnt sich ein Überblick. Ich habe irgendwann auch mal ratlos davor gestanden und mich gefragt, was der Unterschied zu Tofu ist. Dieser Guide hat mir damals echt geholfen: Tofu und Tempeh kompletter Leitfaden.

Zubereitung und Kochanleitung
Okay, jetzt wird gekocht. Ich mach Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse am liebsten in einer großen Pfanne oder im Wok. Dann kann alles schön braten und wird nicht nur weich gekocht. Insgesamt brauchst du, je nach Tempo, so 20 bis 25 Minuten.
Schritt für Schritt in der Pfanne
1) Tempeh vorbereiten: Schneid den Tempeh in Würfel oder dünne Rechtecke. Wenn du Zeit hast, kannst du ihn kurz in heißem Wasser 2 Minuten ziehen lassen und abtropfen. Das nimmt manchen Tempeh Sorten eine leicht herbe Note, ist aber kein Muss.
2) Sauce anrühren: Sojasauce, Ahornsirup, Reisessig, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer in einer kleinen Schüssel verrühren. Wenn du die Sauce dicklicher willst, rühr die Stärke mit Wasser glatt und stell sie bereit.
3) Anbraten: Öl in die heiße Pfanne geben. Tempeh rein und 5 bis 7 Minuten anbraten, bis er an den Kanten goldbraun ist. Nicht dauernd rühren, sonst bräunt er schlechter.
4) Gemüse dazu: Erst die Karotte und den Brokkoli rein, nach 2 Minuten Paprika und Zucchini. Insgesamt so 6 bis 8 Minuten braten. Ich mag es, wenn das Gemüse noch Biss hat.
5) Sauce rein: Sauce drüber gießen und alles gut mischen. Wenn du Stärke nutzt, jetzt einrühren und kurz aufkochen lassen, bis es glänzt und leicht andickt. Abschmecken. Wenn es zu salzig ist, hilft ein kleiner Spritzer Wasser oder mehr Limette.
Wenn du eher Team Meal Prep bist oder nach dem Training was Schnelles brauchst, schau dir auch dieses Rezept an, das geht in eine ähnliche Richtung und ist super alltagstauglich: Tempeh mariniert und gebraten als Post Workout Gericht.

Tipps für die beste Textur und den besten Geschmack
Das ist der Teil, der aus okay macht richtig lecker. Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse lebt davon, dass Tempeh Röstaromen bekommt und die Sauce nicht einfach nur wässrig ist. Hier sind meine Tricks, die ich mir über viele Pfannen Ladungen zusammengeklaubt habe.
1) Erst braten, dann saucen
Wenn du Tempeh direkt in Sauce köchelst, bleibt er oft weich und ein bisschen schwammig. Erst anbraten gibt ihm diese knusprigen Kanten, die später die Teriyaki Sauce richtig gut aufnehmen.
2) Pfanne wirklich heiß werden lassen
Klingt banal, aber macht viel aus. Wenn die Pfanne zu kalt ist, zieht Tempeh Wasser und wird eher blass. Ich warte meist 1 Minute länger, als ich denke.
3) Süße und Säure ausbalancieren
Teriyaki Sauce ist süß, salzig und leicht säuerlich. Wenn dein Ergebnis zu süß ist, gib mehr Reisessig oder Limette dazu. Wenn es zu salzig ist, ein Schluck Wasser oder ein bisschen mehr Gemüse in die Pfanne, das fängt viel ab.
4) Stärke nur nach Gefühl
Ich nutze Speisestärke, wenn ich will, dass die Sauce schön an allem klebt. Wenn du lieber leicht und flüssig magst, lass sie weg. Beides ist okay.
5) Sesam und Frühlingszwiebel am Ende
Sesam kurz trocken anrösten und erst zum Schluss drüber streuen. Und Frühlingszwiebel am Ende unterheben, dann schmeckt sie frisch.
Variationen des Tempeh Teriyaki
Das Grundrezept ist fix, aber ich variiere es ständig. Gerade Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse ist so dankbar, weil es fast alles verzeiht.
Schärfer: Chiliflocken, Sriracha oder ein bisschen Sambal Oelek in die Sauce rühren. Wenn du nur für dich scharf machst, mach es am Teller, dann müssen andere nicht leiden.
Fruchtiger: Ein Löffel Ananassaft oder ein paar Ananasstücke in die Pfanne geben. Klingt erst komisch, schmeckt aber richtig rund zu Teriyaki.
Nussiger: Ein Klecks Erdnussmus in die Sauce, plus ein Schluck Wasser zum Verdünnen. Dann wird es eher Teriyaki Erdnuss Fusion.
Extra Gemüse: Pilze passen mega, auch Zuckerschoten, Pak Choi oder Babyspinat. Spinat ganz am Ende unterheben, nur zusammenfallen lassen.
Ohne Soja: Wenn du Sojasauce meiden willst, nimm Tamari ohne Weizen oder Coconut Aminos. Tempeh selbst ist meist aus Soja, aber es gibt auch Sorten aus anderen Hülsenfrüchten, da musst du nur schauen, was du bekommst.
Und falls du mal richtig tief in das Thema Tempeh einsteigen willst: selber machen ist eine eigene kleine Nerd Welt, aber total lohnend. (Ich finde, Tempeh schmeckt selbst gemacht oft noch milder.) Dazu passt diese Anleitung super: Tempeh fermentieren zuhause mit Starter Schritt für Schritt.
Serviervorschläge und passende Beilagen
Jetzt kommt der gemütliche Teil. Ich liebe es, wenn ein Gericht flexibel ist. Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse kannst du ganz unterschiedlich servieren, je nachdem, ob du es leicht oder richtig sättigend willst.
- Reis: Jasminreis ist mein Klassiker, Vollkornreis geht auch.
- Reisnudeln: Super, wenn es schnell gehen soll. Einfach kurz einweichen oder kochen.
- Quinoa: Macht das Ganze etwas nussiger und proteinreich.
- Blumenkohlreis: Wenn du es leichter willst, passt das überraschend gut.
- Salat Bowl: Tempeh und Gemüse auf knackigen Salat, dazu extra Sauce als Dressing.
Als Topping liebe ich gerösteten Sesam, frischen Koriander (wenn du Koriander magst), Limettenspalten und manchmal auch ein paar Gurkenscheiben für Frische. Wenn ich Gäste habe, stelle ich alles in Schüsseln auf den Tisch und jeder baut sich seine Bowl selbst. Das wirkt immer nach mehr Aufwand, als es wirklich ist.
Häufige Fragen aus meiner Küche
Kann ich Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse vorbereiten?
Ja, total. Im Kühlschrank hält es locker 2 bis 3 Tage. Ich lagere Reis und Pfannenmix getrennt, dann bleibt der Reis besser.
Was mache ich, wenn Tempeh bitter schmeckt?
Kurz in heißem Wasser ziehen lassen (1 bis 2 Minuten) und dann gut anbraten. Außerdem hilft eine Teriyaki Sauce mit genug Säure, also Reisessig oder Limette.
Kann ich TK Gemüse nehmen?
Auf jeden Fall. Brokkoli und Asia Gemüse Mix funktionieren super. Ich brate TK Gemüse nur etwas heißer an, damit es nicht wässrig wird.
Wie bekomme ich die Sauce so schön glänzend wie im Restaurant?
Ein bisschen Speisestärke macht den Unterschied. Wichtig ist, dass es einmal kurz aufkocht, dann wird es dicklicher und glänzt.
Welche Pfanne ist am besten?
Eine große Pfanne, die richtig heiß werden kann. Ich nehme oft eine beschichtete Pfanne für weniger Stress, Gusseisen geht auch, wenn du gern kräftig brätst.
Kleines Fazit und warum ich das immer wieder koche
Ich mache Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse so oft, weil es mich jedes Mal rettet, wenn ich kurz davor bin, doch nur Brot zu essen. Es ist herzhaft, leicht süß, ein bisschen klebrig, und das Gemüse knackt noch so schön. Und es ist eins von diesen Rezepten, die man nach zwei Mal Kochen im Kopf hat, ohne ständig aufs Handy zu schauen.
Wenn du gern neue Ideen sammelst, schau auch mal bei The Best Teriyaki Tempeh – The Vegan Larder vorbei. Ich mag es total, Rezepte zu vergleichen und mir hier und da kleine Kniffe abzuschauen, und am Ende macht man es eh wieder auf die eigene Art. Genau so soll es sein.
Wenn du das Rezept ausprobierst, schreib dir am besten kurz auf, welches Gemüse du genommen hast und ob du die Sauce lieber dick oder flüssig mochtest. Beim nächsten Mal triffst du dann noch schneller genau deinen Geschmack.
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Schnelles Teriyaki Tempeh mit Gemüse
- Total Time: 30 minutes
- Yield: 2-4 servings
- Diet: Vegan
Description
Ein schnelles, gesundes und köstliches Gericht mit Teriyaki Tempeh und buntem Gemüse, perfekt für hektische Abende.
Ingredients
- 200 bis 250 g Tempeh (natur oder leicht vorgegart)
- 1 rote Paprika
- 1 kleine Zucchini
- 2 Handvoll Brokkoli (frisch oder TK)
- 2 bis 3 Frühlingszwiebeln
- 1 kleine Karotte (optional)
- 1 bis 2 EL neutrales Öl
- 4 EL Sojasauce
- 2 EL Ahornsirup oder brauner Zucker
- 1 EL Reisessig oder Limettensaft
- 1 TL Sesamöl (optional)
- 1 Knoblauchzehe, fein gerieben oder gehackt
- 1 TL Ingwer, fein gerieben
- 1 TL Speisestärke + 2 EL Wasser (optional)
Instructions
- Tempeh vorbereiten: Schneid den Tempeh in Würfel oder dünne Rechtecke. Wenn du Zeit hast, kannst du ihn kurz in heißem Wasser 2 Minuten ziehen lassen.
- Soße anrühren: Sojasauce, Ahornsirup, Reisessig, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer in einer kleinen Schüssel verrühren.
- Öl in die heiße Pfanne geben. Tempeh rein und 5 bis 7 Minuten anbraten, bis er an den Kanten goldbraun ist.
- Gemüse dazu: Karotte und Brokkoli rein, nach 2 Minuten Paprika und Zucchini dazugeben und insgesamt 6 bis 8 Minuten braten.
- Soße rein: Sauce drüber gießen, alles gut mischen und gegebenenfalls mit der Stärke eindicken lassen.
Notes
Perfekt zum Vorbereiten und perfekt zum Variieren mit verschiedenen Gemüsesorten.
- Prep Time: 10 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Category: Main Course
- Method: Sautéing
- Cuisine: Asian


