Stapel kleiner, goldbrauner veganer Protein-Pancakes mit Bananenscheiben und Ahornsirup auf einem Keramikteller

Vegane Protein-Pancakes mit Haferflocken: fluffig, ohne Ei und in 20 Minuten fertig

Pancakes am Wochenende gehören für viele zum Ritual, und mit Proteinpulver werden sie zu einem Frühstück, das nach dem Training wirklich satt macht. Das Problem: Proteinpulver verändert einen Pancake-Teig viel stärker als normales Mehl. Meine erste Version mit 40 g Erbsenprotein und ganzen Haferflocken war außen dunkel und in der Mitte klebrig.

Die wichtigste Erkenntnis aus vier Testrunden: weniger Protein, fein gemahlene Haferflocken und 5 Minuten Ruhezeit. Mit 25 g statt 40 g Protein, Haferflocken, die 30 Sekunden zu feinem Mehl gemahlen werden, und einem Teig, der 5 Minuten quellen darf, werden die Pancakes fluffig und ohne klebrigen Kern. Dazu kommt mittlere bis niedrige Hitze, denn Banane und Proteinpulver bräunen schneller als ein klassischer Teig.

Haferflocken sind ein Vollkornprodukt, und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt bei Getreideprodukten Vollkorn als beste Wahl. Welches Proteinpulver sich für dich eignet, liest du in meinem großen Test veganer Proteinpulver.

Nach diesem Rezept backst du sieben kleine Pancakes, die durchgegart, weich und fluffig sind, ohne Ei und ohne Weizenmehl.

Frühstückstisch mit zwei Tellern kleiner Protein-Pancakes, einer mit Banane und Ahornsirup, einer mit Beeren und Sojajoghurt, dazu eine Tasse Kaffee

Was ich beim Testen gelernt habe

Testnotiz zum Rezept 4 Testrunden: 11., 18. und 27. September sowie 5. Oktober 2026. Finale Version: Runde 4. Ausstattung: Induktionsherd (Stufe 4 von 9 zum Backen), 24-cm-Aluminiumpfanne mit Antihaftbeschichtung, kleiner Zerkleinerer für die Haferflocken. Getestete Variablen: ganze vs. gemahlene Haferflocken, Proteinmenge, Erbsen- vs. Sojaprotein, mit vs. ohne Proteinpulver, Ruhezeit, Milch- und Bananenmenge, Hitze, Teigmenge pro Pancake. Gemessen: 7 Pancakes zu je ca. 45 g, zusammen ca. 315 g, 8 bis 9 cm Durchmesser, erste Blasen nach 75 bis 90 Sekunden.

Die erste Runde am 11. September war ein klassischer Protein-Pancake-Fehlstart. 80 g ganze Haferflocken, 40 g Erbsenprotein, 250 ml Sojamilch und 55 g Banane ergaben einen Teig, der vom Löffel eher fiel als floss. Ich habe 2 Minuten auf der ersten und 1½ Minuten auf der zweiten Seite gebacken, bei mittlerer Hitze. Außen wurden die Pancakes dunkelgolden, die Mitte blieb leicht klebrig. Die ganzen Haferflocken quollen ungleichmäßig, und die Pancakes waren zu kompakt.

In Runde 2 habe ich die Haferflocken auf 70 g reduziert und fein gemahlen, das Protein auf 30 g gesenkt, die Milch auf 210 ml, die Banane auf 70 g erhöht und den Teig 5 Minuten ruhen lassen. Die Pancakes waren deutlich fluffiger, aber noch etwas dicht. In Runde 3 kamen 25 g Protein, 200 ml Milch, 60 g Banane, mittel-niedrige Hitze und 45 g statt 50 g Teig pro Pancake. Ergebnis: besserer Aufgang und gleichmäßiger gegart. Runde 4 hat das bestätigt.

Was ich nach dem Testen geändert habe: Protein von 40 auf 25 g, ganze Haferflocken (80 g) gegen 70 g fein gemahlene getauscht, Sojamilch von 250 auf 200 ml, Banane von 55 auf 60 g, 5 Minuten Ruhezeit, Hitze von mittel auf mittel-niedrig und Teig pro Pancake von 50 auf 45 g, weil die ersten Pancakes außen zu dunkel wurden, bevor die Mitte gar war.

Alle Änderungen auf einen Blick

Runde 1Runde 2Runde 3Runde 4 (final)
Haferflocken80 g ganz70 g gemahlen70 g gemahlen70 g gemahlen
Erbsenprotein40 g30 g25 g25 g
Sojamilch250 ml210 ml200 ml200 ml
Banane55 g70 g60 g60 g
Backpulver6 g6 g6 g6 g
Ahornsirup10 g10 g10 g10 g
Ruhezeit0 Min.5 Min.5 Min.5 Min.
Hitzemittelmittelmittel-niedrigmittel-niedrig
Teig pro Pancake50 g50 g45 g45 g
Erste Seite2 Min.2½ Min.2½ Min.2½ Min.
Zweite Seite1½ Min.1½ Min.1½ bis 2 Min.1½ bis 2 Min.

So hat sich dieses Rezept entwickelt

Tippe auf eine Runde und sieh, was sich von Test zu Test geändert hat.

Runde 1 (11. September 2026): klebrige Mitte

80 g ganze Haferflocken, 40 g Erbsenprotein, 250 ml Sojamilch, 55 g Banane.

Teig fiel vom Löffel, statt zu fließen.

Außen dunkelgolden, innen leicht klebrig, insgesamt zu kompakt.

Runde 2 (18. September 2026): gemahlen und geruht

70 g fein gemahlene Haferflocken, Protein 40 auf 30 g, Milch 250 auf 210 ml, Banane 55 auf 70 g.

Neu: 5 Minuten Ruhezeit.

Deutlich fluffiger, aber noch etwas dicht.

Runde 3 (27. September 2026): weniger Protein, weniger Hitze

Protein 30 auf 25 g, Milch 210 auf 200 ml, Banane 70 auf 60 g.

Hitze von mittel auf mittel-niedrig, Teig pro Pancake 50 auf 45 g.

Besserer Aufgang, gleichmäßiger gegart.

Runde 4 (5. Oktober 2026): das finale Rezept

70 g gemahlene Haferflocken, 25 g Erbsenprotein, 200 ml Sojamilch, 60 g Banane.

7 Pancakes zu je ca. 45 g, weich und fluffig, ohne klebrige Mitte.

Die vier direkten Vergleiche

Was ich verglichen habeVersion AVersion BWas passiert istMeine Wahl
Ganze vs. gemahlene HaferflockenGanz: sichtbare Flocken, rauere OberflächeGemahlen: glatter TeigGemahlene Haferflocken gaben gleichmäßigere Höhe, eine weichere Krume und bessere Bräunung, ganze eine schwerere MitteGemahlen
Ohne vs. mit 5 Minuten RuheOhne Ruhe: dünnerer TeigMit Ruhe: dickerer TeigOhne Ruhe liefen die Pancakes breiter, blieben in der Mitte flacher und hatten eine ungleichmäßigere Krume. Mit Ruhe: besserer Aufgang, kleinerer Durchmesser, fluffigere Mitte5 Minuten Ruhe
Mit vs. ohne ProteinpulverMit 25 g Erbsenprotein: höhere Ränder, etwas kompaktere Krume, sättigenderOhne Protein: weicher, kuchenartiger, lockererOhne Protein schmeckten Banane und Hafer stärker, aber der Sinn des Rezepts fehlteMit Protein
Erbsen- vs. Sojaprotein (je 25 g)Erbse: etwas dickerer Teig, weichere Mitte, leicht erdiger NachgeschmackSoja: glatterer Teig, etwas festere Krume, neutraler, bessere BräunungSoja war beim Geschmack und der Bräunung vorne, Erbse beim weicheren BissErbse im Rezept, Soja als getestete Alternative

Ehrlich gesagt war der letzte Vergleich der knappste. Sojaprotein hat im direkten Test bei Geschmack und Bräunung gewonnen. Ich bin trotzdem bei Erbsenprotein geblieben, weil mir der weichere Biss mit der Banane besser gefällt. Wenn du es neutraler magst, nimm Soja. Mehr zu den Unterschieden der Proteinquellen findest du in meinem Vergleich Erbsenprotein vs. Reisprotein.

Zutaten

Trockene Zutaten

  • 70 g zarte Haferflocken, fein gemahlen
  • 25 g neutrales, ungesüßtes Erbsenprotein
  • 6 g Backpulver (ca. 1½ TL)
  • 1 g feines Salz (ca. ⅙ TL, eine kleine Prise)

Nasse Zutaten

  • 200 ml ungesüßte Sojamilch
  • 60 g reife Banane, zerdrückt (ca. eine halbe mittelgroße Banane)
  • 10 g Ahornsirup
  • 5 ml neutrales Öl
  • ¼ TL Vanilleextrakt

Für die Pfanne

  • ca. 2 ml neutrales Öl

(Überrascht hat mich, wie wenig Süße nötig ist. Banane und Ahornsirup reichen völlig, deshalb nehme ich ein neutrales Pulver. Ungesüßte Optionen findest du in meiner Übersicht Proteinpulver ohne Süßungsmittel.)

Zutaten für vegane Protein-Pancakes in Keramikschälchen: Haferflocken, Hafermehl, Erbsenprotein, Sojamilch, zerdrückte Banane, Backpulver, Salz, Ahornsirup, Öl und Vanille

Einkaufsliste

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  • 70 g zarte Haferflocken
  • 25 g neutrales, ungesüßtes Erbsenprotein
  • 200 ml ungesüßte Sojamilch
  • 60 g reife Banane (ca. eine halbe)
  • 6 g Backpulver
  • 10 g Ahornsirup
  • ¼ TL Vanilleextrakt
  • ca. 7 ml neutrales Öl
  • Salz
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Bevor du anfängst: Darauf solltest du achten

  • Mahle die Haferflocken wirklich fein. Etwa 30 Sekunden im kleinen Zerkleinerer, einmal zwischendurch abschaben. Ganze Flocken quellen ungleichmäßig und machen die Mitte schwer.
  • Lass den Teig 5 Minuten ruhen. Direkt nach dem Verrühren ist er recht flüssig. In 5 Minuten saugen Hafermehl und Proteinpulver Flüssigkeit auf, und der Teig wird deutlich dicker.
  • Die richtige Konsistenz liegt zwischen Pancake-Teig und dickem Joghurt. Vom Löffel sollte er in einem langsamen, durchgehenden Band fallen, nicht als fester Klumpen.
  • Backe auf mittel-niedriger Hitze. Ich heize 2 Minuten auf mittlerer Stufe vor und schalte dann auf Stufe 4 von 9 herunter. Banane und Protein bräunen schnell, die Mitte braucht trotzdem Zeit.
  • Lieber kleine Pancakes. 45 g Teig, etwa 3 EL, ergeben 8 bis 9 cm. Größere Pancakes garen in der Mitte schlechter durch.
  • Proteinpulver backt anders als Mehl: Welche Sorten sich überhaupt eignen, erkläre ich in meinem Ratgeber Backen mit veganem Proteinpulver.

Woran du jeden Schritt erkennst

SchrittAussehenKonsistenzGeschmack
Teig nach 5 Min. RuheGlatt, deutlich dickerFällt in einem langsamen, durchgehenden Band vom Löffel
Erste Seite (2½ Min.)Erste Blasen nach 75 bis 90 Sek., Blasen bleiben offen, Ränder wirken fest, Unterseite goldbraun
Zweite Seite (1½ bis 2 Min.)Goldbraun mit etwas dunklerem Ring am RandMitte federt bei leichtem Druck zurück
Fertiger Pancake innenKleine Haferpartikel, keine trockenen ProteinschlierenWeich, leicht feucht, fluffig, nicht klebrigDurchgegart

Wann möchtest du essen?

Wähle die Spalte mit deiner Frühstückszeit und sieh, wann du mit jedem Schritt beginnst.

SchrittEssen um 07:30Essen um 08:00Essen um 08:30
Haferflocken mahlen, Zutaten abwiegen, Banane zerdrücken07:0807:3808:08
Trockene und nasse Zutaten 30 bis 40 Sek. verrühren07:1407:4408:14
Teig 5 Min. ruhen lassen07:1507:4508:15
Pfanne 2 Min. auf mittlerer Stufe vorheizen07:1807:4808:18
Auf mittel-niedrig schalten, Pancakes backen (2½ Min. plus 1½ bis 2 Min. pro Durchgang)07:2007:5008:20

Zubereitung

  1. Haferflocken mahlen. Mahle 70 g Haferflocken etwa 30 Sekunden im kleinen Zerkleinerer zu feinem Mehl. Nach der Hälfte einmal von den Seiten abschaben.
Fein gemahlene Haferflocken im Behälter eines kleinen Zerkleinerers, ein Teigschaber am Rand, daneben eine Schale mit ganzen Haferflocken
  1. Trockene Zutaten mischen. Vermische Hafermehl, 25 g Erbsenprotein, 6 g Backpulver und 1 g Salz in einer Schüssel.
  2. Nasse Zutaten dazugeben. Zerdrücke 60 g reife Banane und gib sie mit 200 ml Sojamilch, 10 g Ahornsirup, 5 ml Öl und ¼ TL Vanille zu den trockenen Zutaten. Verrühre alles 30 bis 40 Sekunden, bis keine trockenen Stellen mehr da sind. Der Teig wirkt jetzt noch recht flüssig.
  3. Teig 5 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit wird er deutlich dicker, glatt und gut portionierbar. Er sollte noch vom Löffel fließen, in einem langsamen Band.
Ein Löffel hebt dicken, glatten Hafer-Bananen-Teig aus einer Schüssel, der Teig fällt in einem langsamen, durchgehenden Band zurück
  1. Pfanne vorheizen. Heize die 24-cm-Antihaftpfanne während der letzten 2 Minuten Ruhezeit auf mittlerer Stufe vor. Dann auf mittel-niedrig herunterschalten (bei mir Stufe 4 von 9) und mit etwa 2 ml Öl dünn einfetten.
  2. Teig portionieren. Gib jeweils 45 g Teig, etwa 3 EL, in die Pfanne und verstreiche ihn mit der Rückseite des Löffels nur leicht. So entstehen Pancakes mit 8 bis 9 cm Durchmesser. Lass genug Abstand zwischen ihnen.
  3. Erste Seite backen. Backe die Pancakes etwa 2½ Minuten. Die ersten Blasen erscheinen nach 75 bis 90 Sekunden. Wenden kannst du, wenn sich mehrere Blasen über die Oberfläche verteilen, offen bleiben statt sich sofort zu schließen, die Ränder fest wirken und die Unterseite goldbraun ist.
Zwei kleine Pancakes in einer Antihaftpfanne mit offenen Blasen auf der Oberfläche und fest wirkenden Rändern
  1. Wenden und fertig backen. Backe die zweite Seite 1½ bis 2 Minuten. Fertig sind die Pancakes, wenn sie goldbraun sind, einen etwas dunkleren Ring am Rand haben und die Mitte bei leichtem Druck zurückfedert. Sie sollten goldbraun sein, nicht dunkelbraun.
Zwei aufgeschnittene Protein-Pancakes nebeneinander: links flach und dicht mit klebriger Mitte und ganzen Haferflocken, rechts höher mit gleichmäßig fluffiger Krume
  1. Restlichen Teig backen. Für die weiteren Durchgänge brauchst du kein zusätzliches Öl. Wische die Pfanne nur ganz leicht mit Öl aus, wenn die Oberfläche trocken aussieht. Insgesamt ergibt der Teig 7 Pancakes. Das Bild oben zeigt den Unterschied, der mich vier Runden gekostet hat: links dicht und klebrig wie in Runde 1, rechts fluffig und gleichmäßig gegart wie in der finalen Version.

PROTEIN-TIPP Die Proteinmenge ist bei diesen Pancakes kein Regler, an dem du einfach nach oben drehen kannst. Mit 40 g Protein auf diese Hafermenge wurde der Teig zu dick und die Mitte klebrig. Wenn du mehr Protein im Frühstück willst, ergänze es lieber über das Topping, zum Beispiel Sojajoghurt.

Getestete Austausche

OriginalAustauschErgebnis
25 g Erbsenprotein25 g neutrales Sojaprotein (getestet)Glatterer Teig, etwas festere Krume, neutralerer Geschmack und bessere Bräunung
70 g gemahlene HaferflockenGanze Haferflocken (getestet)Strukturierter, aber weniger fluffig, schwerere Mitte
25 g ProteinpulverGanz ohne Proteinpulver (getestet)Weicher und kuchenartiger, weniger sättigend
BananeApfelmus (nicht getestet)Noch nicht ausprobiert. Schreib mir gern, wie es bei dir geklappt hat.
BananeLeinsamen-Ei (nicht getestet)Noch nicht getestet.
SojamilchHafer- oder Mandelmilch (nicht getestet)Noch nicht getestet.
Neutrales ProteinpulverVanille- oder Schokoproteinpulver (nicht getestet)Noch nicht getestet.
AhornsirupDattelsirup (nicht getestet)Noch nicht getestet.

Warum dieses Rezept schiefgehen kann (und wie du es rettest)

Meine erste Runde hatte alle typischen Protein-Pancake-Probleme auf einmal: ein zu dicker Teig, eine klebrige Mitte, zu dunkle Außenseiten und eine zu kompakte Krume. Fast alle hatten dieselbe Ursache: zu viel Protein, ganze Haferflocken und zu viel Hitze.

Was ist schiefgelaufen?

Tippe auf dein Problem und sieh Ursache und Lösung.

Klebrige Mitte

Ursache: Zu viel Proteinpulver, ganze Haferflocken und zu große Pancakes bei zu hoher Hitze.

Lösung: 25 g Protein, fein gemahlene Haferflocken, 45 g Teig pro Pancake, 2½ Minuten plus 1½ bis 2 Minuten backen.

Teig zu dick

Ursache: In Runde 1 fiel der Teig als Klumpen vom Löffel, statt zu fließen.

Lösung: 25 g Protein, 70 g gemahlene Haferflocken und 200 ml Sojamilch. Nach 5 Minuten Ruhe fällt er in einem langsamen Band.

Außen zu dunkel, innen roh

Ursache: Banane und Proteinpulver bräunen schneller als ein normaler Pancake-Teig.

Lösung: 2 Minuten auf mittlerer Stufe vorheizen, dann auf mittel-niedrig backen (Stufe 4 von 9).

Pancakes laufen breit und bleiben flach

Ursache: Der Teig hatte keine Zeit zu quellen.

Lösung: Lass ihn 5 Minuten ruhen, dann wird er dicker und die Pancakes gehen besser auf.

Zu kompakt und schwer

Ursache: Ganze Haferflocken quellen ungleichmäßig.

Lösung: Mahle sie etwa 30 Sekunden zu feinem Mehl, einmal zwischendurch abschaben.

Häufige Probleme

  • Klebrige Mitte: Zu viel Proteinpulver, ganze Haferflocken und zu große Pancakes bei zu hoher Hitze. Mit 40 g Protein und 50 g Teig pro Pancake blieb die Mitte leicht klebrig. Nimm 25 g Protein, fein gemahlene Haferflocken, 45 g Teig pro Pancake und backe 2½ Minuten plus 1½ bis 2 Minuten.
  • Teig zu dick: In Runde 1 fiel der Teig als Klumpen vom Löffel, statt zu fließen. Mit 25 g Protein, 70 g gemahlenen Haferflocken und 200 ml Sojamilch fällt er nach 5 Minuten Ruhe in einem langsamen, durchgehenden Band.
  • Außen zu dunkel, innen roh: Banane und Proteinpulver bräunen schneller als ein normaler Pancake-Teig. Heize 2 Minuten auf mittlerer Stufe vor und backe dann auf mittel-niedriger Hitze, bei mir Stufe 4 von 9.
  • Pancakes laufen breit und bleiben flach: Der Teig hatte keine Zeit zu quellen. Lass ihn 5 Minuten ruhen. Im Vergleich liefen ungeruhte Pancakes breiter und blieben in der Mitte niedriger.
  • Zu kompakt und schwer: Ganze Haferflocken quellen ungleichmäßig. Mahle sie etwa 30 Sekunden zu feinem Mehl, dann wird die Krume weicher und gleichmäßiger.

Serviervorschläge

Am besten schmecken die Pancakes direkt aus der Pfanne mit Bananenscheiben und einem Schuss Ahornsirup. Für ein Frühstück nach dem Training passen Sojajoghurt und frische Beeren als Topping. Die International Society of Sports Nutrition empfiehlt sportlich aktiven Menschen, ihre tägliche Proteinmenge über mehrere Mahlzeiten zu verteilen, und ein proteinbetontes Frühstück ist dafür ein guter Start. Wie du deine Ernährung rund ums Training aufbaust, erkläre ich im Ratgeber zum veganen Muskelaufbau.

Kleine Pancakes mit Backpapier zwischen den Lagen in einer Glasdose, daneben zwei Pancakes in einem Toaster

Aufbewahren, Aufwärmen und Vorbereiten

Ich habe die Pancakes komplett abkühlen lassen und in einer luftdichten Dose mit Backpapier zwischen den Lagen im Kühlschrank aufbewahrt.

  • Tag 1: Weiche Mitte, leicht knusprige Ränder. Die beste Textur nach dem frischen Pancake.
  • Tag 2: Etwas fester, die Ränder weniger knusprig, die Mitte noch saftig.
  • Tag 3: Spürbar trockener und etwas dichter, aber noch gut essbar.
  • Einfrieren: Nicht getestet, weder einzeln noch als Stapel.

Aufwärmen im Vergleich

MethodeWieErgebnis
Toaster2 Pancakes, mittlere StufeRänder leicht knusprig, Mitte gut durchgewärmt. Die beste Methode für Reste
PfanneMittel-niedrige Hitze, 2 Minuten pro SeiteWeiches Inneres, leicht knusprige Oberfläche, dauert aber länger
Mikrowelle2 Pancakes, 20 SekundenWarm und weich, aber ohne knusprige Außenseite, die Mitte wurde nach dem Abkühlen etwas zäh

Eine pflanzenbasierte Ernährung kann laut der Academy of Nutrition and Dietetics bei guter Planung alle Nährstoffe liefern. Vorgebackene Pancakes für zwei, drei Tage machen die Planung am Morgen deutlich leichter.

Was ich als Nächstes teste

  • Erbsenprotein und Sojaprotein gemischt: Insgesamt genau 25 g, um den weicheren Biss von Erbse mit dem glatteren Teig von Soja zu verbinden.
  • Einfrieren: Ob einzeln eingefrorene Pancakes im Toaster genauso gut werden wie Reste aus dem Kühlschrank.
  • Apfelmus oder Leinsamen-Ei statt Banane: Für alle, die keinen Bananengeschmack möchten.
  • Vanille- oder Schokoproteinpulver: Dann müsste ich wahrscheinlich den Ahornsirup anpassen. Wenn du es schon probiert hast, schreib es mir in die Kommentare.

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Pinterest-Pin: Vegane Protein-Pancakes mit Haferflocken und Banane, fluffig ohne klebrige Mitte, 7 Pancakes, ohne Ei, vegan

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Fluffige Protein-Pancakes


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  • Author: Abdellah EL ALAOUI
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 7 kleine Pancakes
  • Diet: Vegan, Proteinreich

Description

Fluffige und proteinreiche Pancakes, perfekt für ein gesundes Frühstück nach dem Training. Diese veganen Pancakes sind ohne Ei und Weizenmehl und bieten eine tolle Konsistenz mit Haferflocken und Erbsenprotein.


Ingredients

  • 70 g zarte Haferflocken, fein gemahlen
  • 25 g neutrales, ungesüßtes Erbsenprotein
  • 6 g Backpulver (ca. 1½ TL)
  • 1 g feines Salz (ca. ⅙ TL, eine kleine Prise)
  • 200 ml ungesüßte Sojamilch
  • 60 g reife Banane, zerdrückt (ca. eine halbe mittelgroße Banane)
  • 10 g Ahornsirup
  • 5 ml neutrales Öl
  • ¼ TL Vanilleextrakt
  • ca. 2 ml neutrales Öl für die Pfanne


Instructions

  1. Mahle die Haferflocken etwa 30 Sekunden im kleinen Zerkleinerer zu feinem Mehl.
  2. Vermische Hafermehl, Erbsenprotein, Backpulver und Salz in einer Schüssel.
  3. Gib die zerdrückte Banane, Sojamilch, Ahornsirup, Öl und Vanille zu den trockenen Zutaten und verrühre alles gut.
  4. Lass den Teig 5 Minuten ruhen, damit er dicker wird.
  5. Heize die Pfanne auf mittlerer Hitze vor und schalte dann auf mittel-niedrig herunter.
  6. Portioniere jeweils 45 g Teig in die Pfanne.
  7. Backe die Pancakes etwa 2½ Minuten pro Seite, bis sie goldbraun sind.
  8. Wende die Pancakes und backe sie bis die andere Seite goldbraun ist.

Notes

Für die optimale Textur die Haferflocken wirklich fein mahlen und die Pancakes direkt nach dem Backen servieren.

  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Category: Frühstück
  • Method: Backen
  • Cuisine: Vegan

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